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Futomaki

Futomaki = "Dicke Rolle"

"Futomaki (jap. 太巻き, "dicke Rolle" sind Makizushi, die mit besonders vielen Zutaten gefüllt sind. Bei Futomaki ist es wichtig, dass sich alle Füllungen farblich stark voneinander unterscheiden.
In Kansai ist es während des Setsubun-Festes traditionell üblich, die Futomaki als ganze Rollen zu essen, ohne sie zu schneiden."

 

 

 

Zutaten:

Für 2 Rollen:
200g Sushireis
200ml Wasser
3 EL Reisessig
1 TL Zucker
½ TL Salz
2 Blatt Nori
1 Tamagoyaki
10cm Gurke
10cm Karotte
3 getr. Shiitake
Sesam
Wasabi

 

Zubereitung:

 

  1. Als erstes den Reis in einen Topf geben und waschen. Dafür füllt man am besten den Topf mit Wasser bis der Reis bedeckt ist und wirbelt ihn dann mit der Hand ein paar Sekunden durch. Danach gießt man das trübe Wasser ab. Das wiederholt man solange, bis das Wasser klar bleibt (ca. 4-5 mal). (Der Sinn der Sache ist den Reis von eventuellen Unreinheiten, sowie überschüssiger Stärke, welche den Reis schleimig werden lassen könnte, zu befreien.) 200ml Wasser zum Reis in den Topf geben und eine halbe Stunde einweichen lassen.

  2. Gurke und Karotte längs in Stifte mit 5x5mm Grundfläche schneiden. Karottenstifte in etwas kochendem Wasser kurz blanchieren. Shiitake in ausreichend heißem Wasser 10 Minuten einweichen. Anschließend in 5mm breite Streifen schneiden. Tamagoyaki längs in 1cm breite Streifen schneiden. Den Reisessig mit einem gestrichenen Teelöffel Zucker und einem halben Teelöffel Salz verrühren, bis sich Zucker und Salz gelöst haben.

  3. Reis auf hoher Hitze zum Kochen bringen. Sobald Schaum im Topf aufzusteigen droht, den Herd ausmachen und den Reis für 15 Minuten auf der warmen Herdplatte ruhen lassen. Ganz wichtig: Während der Reis kocht und anschließend ruht nie den Deckel abnehmen! Festzustellen wann der Reis kocht ist bei einem Topf mit Glasdeckel recht leicht. Bei einem Metalldeckel muß man ein wenig rumprobieren.

  4. Reis
    Den Reis in einen Hangiri oder ein anderes großes, flaches, nicht-metallenes Gefäß geben, die Reisessigmischung (Sushizu) darübergießen und mit einem breiten Holzlöffel - am besten einem Shamoji - den Reis durchpflügen und wenden. Gleichzeitig mit einem Fächer den Reis so schnell wie möglich abkühlen. (Das Ganze funktioniert besser, wenn man zu zweit ist ~_^). Nur so erhält der Reis seinen charakteristischen Glanz. Beim Wenden unbedingt darauf achten, die einzelnen Körner nicht zu zerdrücken! Den Reis auf diese Weise auf ungefähr 40°C abkühlen.

  5. Ein Nori-Blatt mit der glänzenden Seite nach unten auf die Makisu legen. Die Hälfte des Reises auf dem Blatt verteilen, oben einen 1cm breiten Rand freilassen. Auf dem Reis nun in der Mitte zuerst quer einen dünnen Streifen mit Wasabi ziehen, danach Sesam auf dem Streifen verteilen. Dann Gurke, Karotte, Shiitake und Tamagoyaki untereinander auf die Mitte des Noriblattes legen. Anschließend das Ganze von unten aufrollen, indem man die Makisu mit den Daumen anhebt und die Füllung mit den Zeigefingern festhält - dabei aufpassen, dass man die Makisu nicht miteinrollt! - und das Ganze immer wieder fest zusammendrücken, damit die Rolle später nicht wieder auseinander fällt.

  6. Nun die Rolle mit einem scharfen, angefeuchteten Messer in der Mitte durchschneiden. Dann die zwei Hälften nebeneinander legen und mit dem erneut angefeuchteten Messer mit zwei Schnitten in insgesamt sechs Stücke schneiden. Für die andere Rolle die Schritte ab Punkt 5 wiederholen.

  7. Die Scheiben auf einem Teller oder einer Geta hübsch anrichten und mit Gari, Wasabi und Sojasauce servieren

Zubereitungszeit: 60 Minuten

25.9.13 12:55

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