Diamont-Cupcake-100

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Mushipan (jap. 蒸しパン, "gedämpftes Brot" ist die Bezeichnung für gedämpfte Küchlein, die ähnlich zu deutschen Dampfnudeln sind. Allerdings werden sie statt mit Hefe mit Backpulver gemacht.
Man kann sie in allen möglichen Geschmacksrichtungen zubereiten. Ich habe hier Jogurt und weiße Schokolade gewählt.

 

Zutaten:

Für 6 Stück:
75g Mehl (Typ 550)
50g Jogurt
40g Schokolade (weiß
1 Ei
1 EL Backpulver
½ EL Zucker

 

Zubereitung:

  1. Setzt in einem Topf Wasser auf und stellt eine Schüssel, die möglichst einen größeren Durchmesser als der Topf haben sollte, darauf. Das Wasser muß nicht kochen, sondern nur so heiß bleiben, dass die Schokolade gleichmäßig schmelzen kann. Die Schüssel sollte auf der Unterseite das Wasser berühren.

  2. Bröckelt die Schokolade in die Schüssel und rührt so lange, bis die Schokolade ganz geschmolzen ist. Dann gebt den Jogurt dazu und rührt, bis alles gleichmäßig vermischt ist.

  3. Vermischt Mehl und Backpulver. Nehmt die Schüssel vom Wasserbad und siebt das Mehl-Backpulver-Gemisch hinein. Gebt das Ei und den Zucker dazu und verrührt alles zu einem geschmeidigen Teig.

  4. Mushipanteig
    Bringt in einem Topf Wasser zum Kochen. Legt in sechs Souffléförmchen je ein Papiermuffinförmchen und verteilt den Teig gleichmäßig darauf. Stellt die Souffléförmchen in einen Mushiki und dämpft sie für 15 Minuten. Nehmt sie danach aus den Förmchen - vorsicht, heiß! - und läßt sie auf einem Kuchengitter abkühlen. Fertig!


Zubereitungszeit: 30 Minuten

25.9.13 13:47, kommentieren

Käsekuchen mit weißer Schokolade

Dieser Käsekuchen muss nicht gebacken werden, sondern ausschließlich gekühlt. Man nennt die Art von Kuchen in Japan Rea Chīzu (jap. レアチーズ, was sich vom englischen rare cheesecake herleitet. Man kann den Kuchen variieren, indem man ihn zum Beispiel mit Schokokeksen statt mit normalen Butterkeksen zubereitet. Man kann ihn auch mit anderem Obst (zum Beispiel Erdbeeren) oder Fruchtmus garnieren.

 

Zutaten:

Für eine 16cm⌀-Form:
75g Butterkekse
40g Butter
200g Frischkäse
125ml Sahne
15g Gelatine
100g Schokolade
 (weiß
Himbeeren zum
 Dekorier

 

Zubereitung:

  1. Die Butterkekse in eine verschließbare Plastiktüte geben, möglichst viel Luft hinausdrücken und zumachen. Mit einem Nudelholz oder mit den Händen die Kekse möglichst fein zerkrümeln. Die Krümel in eine Schüssel geben. Die Butter erwärmen bis sie flüssig ist. Über die Kekskrümel geben und alles mit einem Löffel vermengen. In die Kuchenform geben und mit dem Löffelrücken gleichmäßig plattdrücken. In den Kühlschrank stellen.

  2. Nun in einem Topf Wasser aufsetzen und eine Schüssel, die möglichst einen größeren Durchmesser als der Topf haben sollte, daraufstellen. Das Wasser muß nicht kochen, sondern nur so heiß bleiben, dass die Schokolade gleichmäßig schmelzen kann. Die Schüssel sollte auf der Unterseite das Wasser berühren.
  3. Jetzt die Schokolade in die Schüssel bröckelen und verrühren bis sie komplett geschmolzen ist. Gelatine und Sahne dazugeben und weiterrühren bis sich alles vermischt hat. Als letztes den Frischkäse hineingeben und mit der Schokoladensahne vermischen bis alles eine gleichmäßige Masse ergibt.

  4. Die Frischkäsemasse auf den vorbereiteten Keksboden gießen. Die Form leicht hin- und herrütteln, damit sich alles gleichmäßig verteilt. Im Kühlschrank mindestens fünf Stunden fest werden lassen.

  5. Den Kuchen vorsichtig aus der Form lösen und dekorieren.
Zubereitungszeit: 20 Minuten + Zeit zum Festwerd

25.9.13 13:47, kommentieren

Japanischer Crêpe

 

Die Japaner sind ja bekannt dafür Speisen aus anderen Ländern in ihre eigene Küche zu übernehmen und sie dabei ihrem Geschmack anzupassen, zum Beispiel japanisches Curry oder die japanische Version einer Weihnachtstorte. So auch bei Crêpes: Anders als französische Crêpes, die zusammengefaltet auf einem Teller serviert werden, werden japanische Crêpes zusammengerollt und ähneln eher einer Eistüte. Gefüllt werden sie mit Obst, Schlagsahne und Eis.

 

Zutaten:

Für 5 Crêpe:
150ml Mineralwasser
75g Mehl (Typ 550)
1 Ei
10g Butter
1 EL Zucker
Erdbeeren
Schlagsahne
Erbeereis
Öl

 

Zubereitung:

  1. Mehl, Wasser, Ei und Zucker verrühren. Butter in einem Topf schmelzen und mit dem Teig vermischen. Zwanzig Minuten quellen lassen.

  2. Die Sahne aufschlagen und die Erdbeeren in Scheiben schneiden.

  3. Crêpe mit Sahne
    Eine große Pfanne auf mittlerer Hitze erwärmen. Etwas Öl auf ein Küchenpapier tröpfeln und mit dem eingefetteten Tuch die Innenseite der Pfanne einreiben. Etwas Teig in die Pfanne geben und so dünn wie möglich ausbacken. So nach und nach den ganzen Teig zu Crêpes verarbeiten. Die fertigen Crêpes auf einem Teller abkühlen lassen. Es ist wichtig, dass die Crêpes ganz abgekühlt sind bevor Ihr weitermacht, da Euch sonst im nächsten Schritt die Schlagsahne zerläuft.

  4. Crêpe zusammengefaltet
    Wie auf dem oberen Bild auf ein Achtel des Crêpe die geschlagene Sahne geben. Mit Erdbeerenscheiben darauf anrichten und eine Kugel Eis draufsetzen. Dann wie auf dem unteren Bild die eine Hälfte des Crêpe auf die andere klappen. Den Teil rechts von der Füllung auf den gefüllten Teil legen und den Crêpe in diese Richtung weiter aufrollen, so dass eine "Crêpe-Tüte" entsteht.

  5. Den fertigen Crêpe in Butterbrotpapier einwickeln und sofort zusammen mit einem kleinen Eislöffel servieren.

 

25.9.13 13:40, kommentieren

Japanischer Käsekuchen

Sehr viele Japaner - vor allem junge Mädchen - lieben jede Form von Kuchen, Torten und Törtchen. Gerade die französche Küche hat starken Einfluß auf das japanische Bäckerhandwerk gehabt, so dass es heute viele Cafés gibt, wo man sich trifft um die neuesten Kuchenkreationen zu probieren. Wie bei den meisten ausländischen Rezepten, haben die Japaner auch die Kuchenrezepte ihrem Geschmack angepasst. Dieser Käsekuchen (jap. チーズケーキ, Chīzukēki von engl. cheesecake) zum Beispiel ist viel lockerer und luftiger als Sorten aus anderen Ländern.

 

 

Zutaten:

Für 1 Kuchen:
250g Frischkäse
 (Zimmertemperatur)
100g Puderzucker
75ml Milch
60g Kartoffelstärke
4 Eier
2 EL Zitronensaft
1 TL Backpulver

 

Zubereitung:

  1. Eine Springform mit 26cm Durchmesser einfetten.

  2. Die Eier trennen. Frischkäse und Milch in eine Schüssel geben und verrühren. Anschließend Eigelbe und Zitronensaft hinzugeben und Kartoffelstärke und 50g Puderzucker hineinsieben. Die Masse glattrühren.

  3. Eiweiß mit einem Handrührgerät auf höchster Stufe steif schlagen. Den restlichen Puderzucker und das Backpulver hinzugeben. Solange schlagen bis die Masse steif ist.

  4. Eiweißmasse vorsichtig unter die Eigelbmasse heben.

  5. Alles in die eingefettete Kuchenform geben. Die Form auf ein Backblech stellen. Das Blech mit kochendem Wasser auffüllen. Den Kuchen bei 180°C Umluft 45-55 Minuten backen. Dabei immer mal wieder schauen, wie der Kuchen aussieht. Sollte er oben zu dunkel werden, rechtzeitig mit Alufolie abdecken.

  6. Nachdem die Backzeit um ist, den Kuchen im geschlossenen Ofen noch 25 Minuten ruhen lassen. Dann den Kuchen herausnehmen und komplett abkühlen lassen. Anschließend noch mindestens eine Stunde in den Kühlschrank stellen. Es ist sehr wichtig, dass der Kuchen erst angeschnitten wird, nachdem er komplett abgekühlt ist, da er erst beim Abkühlen richtig fest wird!
Zubereitungszeit: 15 Minuten + Zeit zum Backen und Abkühlen

25.9.13 13:36, kommentieren

Anko-Eis

Dieses Anko-Eis läßt sich sehr leicht zubereiten und schmeckt angenehm nach Anko. Ich habe in diesem Rezept Tsubushian genutzt. Wer keine Stückchen im Eis mag sollte lieber Koshian verwenden.

 

Zutaten:

Für ca. 1l:
400g Anko
200ml Kondensmilch

 

Zubereitung:

  1. Anko und Kondensmilch in eine Schüssel geben und gut verrühren.

  2. Die Mischung entweder in eine Eismaschine geben und nach Herstelleranleitung zubereiten oder in eine kältebeständige Form geben, die etwa 1l fasst und für 5-6 Stunden ins Gefrierfach stellen. Dabei alle 30 Minuten das Eis mit einer Gabel durchrühren, damit sich keine großen Eiskristalle bilden.
Zubereitungszeit: 5 Minuten + Zeit zum Festwerden

25.9.13 13:31, kommentieren

Kappa-Maki

Als Kappa-Maki (jap. 河童巻き bezeichnet man Maki-Zushi mit Gurke. Der Name rührt daher, dass Gurken die Leibspeise von Kappa - kleinen, grünen, froschähnlichen Fabelwesen aus der japanischen Mythologie, die in Flüssen leben - sind. Kappa-Maki zählen zu den Hoso-Maki (jap. 細巻き, also den "dünnen Rollen", da sie nur eine Füllung enthalten. Meistens ißt man sie zwischen anderen Sushi-Stücken um mit ihnen den Geschmack im Mund zu neutralisieren und den Gaumen auf das nächste Stück Sushi vorzubereiten.

 

Zutaten:

Für 4 Rollen:
200g Sushireis
200ml Wasser
3 EL Reisessig
1 TL Zucker
½ TL Salz
2 Blatt Nori
1 Stück Gurke
Sesam

 

Zubereitung:

 

  1. Als erstes den Reis in einen Topf geben und waschen. Dafür füllt man am besten den Topf mit Wasser bis der Reis bedeckt ist und wirbelt ihn dann mit der Hand ein paar Sekunden durch. Danach gießt man das trübe Wasser ab. Das wiederholt man solange, bis das Wasser klar bleibt (ca. 4-5 mal). (Der Sinn der Sache ist den Reis von eventuellen Unreinheiten, sowie überschüssiger Stärke, welche den Reis schleimig werden lassen könnte, zu befreien.) 200ml Wasser zum Reis in den Topf geben und eine halbe Stunde einweichen lassen.

  2. Ein handbreites Stück Gurke längs in Stifte mit 1x1cm Grundfläche schneiden. Die Nori-Blätter jeweils in zwei Hälften schneiden. Den Reisessig mit einem gestrichenen Teelöffel Zucker und einem halben Teelöffel Salz verrühren, bis sich Zucker und Salz gelöst haben.

  3. Reis auf hoher Hitze zum Kochen bringen. Sobald Schaum im Topf aufzusteigen droht, den Herd ausmachen und den Reis für 15 Minuten auf der warmen Herdplatte ruhen lassen. Ganz wichtig: Während der Reis kocht und anschließend ruht nie den Deckel abnehmen! Festzustellen wann der Reis kocht ist bei einem Topf mit Glasdeckel recht leicht. Bei einem Metalldeckel muß man ein wenig rumprobieren.

  4. Reis
    Den Reis in einen Hangiri oder ein anderes großes, flaches, nicht-metallenes Gefäß geben, die Reisessigmischung (Sushizu) darübergießen und mit einem breiten Holzlöffel - am besten einem Shamoji - den Reis durchpflügen und wenden. Gleichzeitig mit einem Fächer den Reis so schnell wie möglich abkühlen. (Das Ganze funktioniert besser, wenn man zu zweit ist ~_^). Nur so erhält der Reis seinen charakteristischen Glanz. Beim Wenden unbedingt darauf achten, die einzelnen Körner nicht zu zerdrücken! Den Reis auf diese Weise auf ungefähr 40°C abkühlen.

  5. Eine Nori-Blatthälfte mit der glänzenden Seite nach unten quer auf die Makisu legen. Dünn Reis auf dem Blatt verteilen, oben einen 1cm breiten Rand freilassen. Auf dem Reis nun in der Mitte zuerst Sesam und dann Gurkenstifte verteilen. Anschließend das Ganze von unten aufrollen, indem man die Makisu mit den Daumen anhebt und die Füllung mit den Zeigefingern festhält - dabei aufpassen, dass man die Makisu nicht miteinrollt! - und das Ganze immer wieder fest zusammendrücken, damit die Rolle später nicht wieder auseinander fällt.

  6. Nun die Rolle mit einem scharfen, angefeuchteten Messer in der Mitte durchschneiden. Dann die zwei Hälften nebeneinander legen und mit dem erneut angefeuchteten Messer mit zwei Schnitten in insgesamt sechs Stücke schneiden. Für die anderen drei Rollen die Schritte ab Punkt 5 wiederholen.

  7. Die Scheiben auf einem Teller oder einer Geta hübsch anrichten und mit Gari, Wasabi und Sojasauce servieren.
Zubereitungszeit: 40 Minuten

25.9.13 13:28, kommentieren